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Als ich ein Foto von Chulas Vater "Cheesina's Jason" in einer Zeitschrift sah, war ich begeistert. Ich sah mir auch seinen Stammbaum an und fand schöne ältere und daher noch nicht so extreme Siam und OKH Linien. Nun war Jason aber trotzdem kein Thaikater, also bestand auch nur mit einer gut gerundeten Thaikatze die Chance die von mir gewünschte traditionelle Form zu erhalten.
Die traumhaft schöne blue-point Katze "Welt Ch.Yungaya's Pippi Lotta" viel mir als ideale Ergänzung ein und auch deren Besitzer waren von der Idee sehr angetan. So kam es zu einem Wurf.
Chula ist eine wunderbare Katze geworden, die in ihrem sanften, verträglichen Wesen eine ideale Zuchtkatze ist. Sehr schmusig, aber nicht dominant oder fordernd. Ihr Ausdruck ist wunderschön, eindeutig alter Style mit leuchtend blauen Augen. Mit meinem Kater Dao brachte sie tolle Babys. In fremde Hände mochten wir sie nicht weggeben, aber als meine Mutter uns bat ihr diese liebe Maus als Gesellschaft für ihren chocolate-point Kater, einen Sohn von unserem Quincy, mitzugeben, konnten wir nicht nein sagen. So ist Chula in unserer Familie geblieben, aber trotzdem noch mehr in den Mittelpunkt gerückt!
Leider ist Chula von einem schweren Krebsleiden befallen worden, das sich vor allem in der Mundhöhle ausgebreitet hat. Deshalb musste sie im August 2009 erlöst werden.
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Chula im November 2005. Durch die Kastration ist Chula nur noch hübscher geworden. |
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Ihren Namen hat Chula aus einer uralten Legende über Siamkatzen:
Es war ein mal ein alter Mönch, der lebte mit seinen beiden Katzen in einem Tempel in Siam. Als der alte Mann starb, blieben die Katzen ohne einen Wächter für den Tempel zurück. Chula, die weibliche Siamesin, diskutierte das Problem mit ihrem Gefährten Tien und sie entschieden sich, dass Chula zurück bleiben sollte, um den Schatz des Tempels, einen juwelengeschmückten Becher, zu bewachen und Tien sollte losziehen, um einen jungen Priester zu finden, der die Aufgaben des Tempels übernehmen sollte. Tien brauchte mehrere Wochen und die arme Chula fand ihre Aufgabe sehr schwer, deswegen kam sie auf die Idee, ihren Schwanz eng um den Stiel des Bechers zu wickeln, damit sie auch einmal schlafen konnte und niemand während dessen den Pokal stehlen konnte ohne sie zu wecken. Während ihrer Wachperioden starrte sie beständig auf den Schatz, um sich zu vergewissern, dass er wirklich sicher war. Als Tien endlich mit einem jungen Priester zurück kam, fanden sie Chula, immer noch den Pokal bewachend, während ihre neuen Kitten um sie herum in der Sonne spielten. Sie hatten alle einen Knick im Schwanz und schielten, durch den vorgeburtlichen Einfluß! In Erinnerung an diese Legende wurde sie auf meinen Wunsch hin so genannt.
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| In Chula haben wir wieder, wie bei Dao, eine ganz hervorragende Siamlinie integrieren können, ohne auf den gewünschten gerundeten Typ zu verzichten. Sie ist also wieder ein großer Schritt vorwärts in bezug auf mein Zuchtziel, die echten guten alten Siamlinien wieder auf den gerundeten Typ zurück zu führen! (Foto mit 10 Wochen)
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